In publica commoda

Frontiers Planet Prize: Göttinger Biodiversitätsforscher einer von drei deutschen Kandidaten

Nr. 7.6 - 11.03.2026

Dr. Gustavo B. Paterno mit Fachartikel zu Ölpalmenlandschaften nominiert

 

(pug) Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften hat drei deutsche Kandidaten für die globale Endrunde des mit einer Million US-Dollar dotierten Frontiers Planet Prize 2026 vorgeschlagen. Darunter befindet sich auch der Ökologe und Biodiversitätsforscher Dr. Gustavo B. Paterno von der Universität Göttingen. Paterno ist mit einem Artikel nominiert, der im November 2024 in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht wurde und an dem mehrere Forschende der Universität Göttingen und von zwei indonesischen Universitäten beteiligt waren. Darin zeigt er, dass die Einbettung von „Bauminseln“ in großflächige Ölpalmenlandschaften eine wirksame Strategie darstellt, mit der sowohl die heimische Artenvielfalt als auch funktionelle und evolutionäre Vielfalt aufgewertet werden kann – eine zentrale Grundlage für die langfristige Resilienz von Ökosystemen.

 

Der Frontiers Planet Prize würdigt wissenschaftliche Durchbrüche, die zur Stabilisierung der Ökosysteme des Planeten beitragen. Sein Ziel ist es, den internationalen Wettbewerb um die besten Lösungen für globale ökologische Krisen zu beschleunigen und wissenschaftliche Zusammenarbeit zu fördern. Pro Land werden drei Personen für die globale Endrunde benannt, von denen eine hundertköpfige Jury zunächst je einen nationalen „Champion“ auswählt. Diese werden am 22. April 2025 (Earth Day) bekanntgegeben. Im Juni 2026 werden aus dieser Reihe die drei globalen „Champions“ benannt und in einer Zeremonie gewürdigt. Die Institutionen der drei gekürten Personen erhalten jeweils eine Million US-Dollar für weitere Forschung.

 

zu den drei deutschen Kandidaten in der Globalen Endrunde des Frontiers Planet Prize

 

zur Pressemitteilung der Universität Göttingen vom November 2024