Sensing from the Soil to the Canopy
Durch den zunehmenden Ressourcenbedarf und den fortschreitenden Klimawandel stehen natürliche Landschaften unter starkem Veränderungsdruck. Um die essenziellen Ökosystemfunktionen unserer Agrarlandschaften dauerhaft zu sichern, müssen wir ihre Resilienz, also ihre Fähigkeit, Extremwetterereignissen wie Dürren standzuhalten und sich anzupassen, stärken. An der Lysimeter-Station Göttingen untersuchen wir genau diese Anpassungsfähigkeit. Wir erforschen die Schnittstellen zwischen Atmosphäre, Pflanzen und Boden mit dem Fokus auf den Wasser- und CO₂-Kreislauf. Dabei wird gemessen, wie Mais und Silphie unter variierender Wasserverfügbarkeit Biomasse aufbauen, wie viel Wasser sie transpirieren und wie Kohlenstoff sowie Nährstoffe im Boden gespeichert oder ausgetauscht werden. Ein Ziel dabei ist eine Erhöhung der Resilienz dieser Landschafssysteme. Um diese Zusammenhänge verständlich zu erklären und Einblicke in die Lysimeter-Forschungsstation zu geben, nutzen wir eine Videoproduktion sowie einen „Open Day“. Wir laden öffentlich zum Dialog ein und möchten insbesondere junge Menschen am Anfang ihrer Ausbildung erreichen. Im Versuch werden Silphie (links) und Mais (rechts) verglichen. © Joshua Basu Die Versuchstechnik verbirgt sich in einem tiefen Schacht. © Joshua Basu Anne Albrecht erklärt ein Bodenprofil. © Joshua Basu Die Versuchspflanzen wachsen auf Löss (links) oder Sand (rechts). © Joshua BasuStudent Project
2026Sensing from the Soil to the Canopy
Lysimeter-Station Göttingen
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