Polina Gundarina
Polina Gundarina studierte Geschichte, Ethnographie und Journalismus in Russland, Norwegen und Deutschland. Im Januar 2026 verteidigte sie an der Fakultät für Kunst-, Geschichts- und Regionalwissenschaften der Universität Leipzig ihre Dissertation zur sowjetischen Geschichte mit dem Titel „Palaces for Workers. Transformation of Soviet Leisure and Houses of Culture, 1960–2000“. Von 2021 bis 2025 war sie als Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) in Leipzig tätig und an einem Projekt zur Geschichte des architektonischen Erbes und des Massenwohnungsbaus in sozialistischen Kontexten beteiligt. Darüber hinaus lehrte sie Architektur- und Kulturgeschichte am Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig. Derzeit arbeitet sie an ihrem Postdoc-Projekt zur Emotionsgeschichte der Deindustrialisierung im postsowjetischen Georgien und setzt ihre Forschung zur sozialistischen Architektur in transnationalen Kontexten fort. Im Sommersemester 2025/26 unterrichtet sie am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte ein Seminar zur Kulturgeschichte der sowjetischen Freizeit.